Die Zuckerrübe stellt hohe Ansprüche an Wissen, Pflanzenschutz, Düngung und Boden.
Das Gänsefussgewächs ist eigentlich zweijährig: Im ersten Jahr dient es der Zucker-, im zweiten der Saatgutproduktion. In der Schweiz wachsen Zuckerrüben auf über 17 000 Hektaren – Tendenz steigend. Zu Recht, denn mit solidem Unkrautmanagement und guter Fungizid- und Düngestrategie sind hohe Erträge möglich. Zucker aus Schweizer Rüben ist gefragt; namhafte Getränkehersteller setzen auf die heimischen Kristalle. Die Aussaat startet Anfang März, geerntet wird je nach Ladedatum ab Oktober. Die grösste Herausforderung ist, im Frühling die junge Kultur sauber zu halten. Regelmässige Kontrollen auf Unkraut und Erdflöhe sichern Ertrag und sparen viel Handarbeit. Da Zuckerrüben und Melden zur gleichen Familie gehören, gilt diesem Unkraut besondere
Aufmerksamkeit. Wichtig ist, die Dosierung dem Unkraut – nicht den Rüben – anzupassen. Gegen Spätverunkrautung helfen Sorten mit gesundem, breit abdeckendem Blattwerk. Eine gezielte, ausreichend hohe Stickstoffdüngung im 2- bis 4-Blatt-Stadium macht die Zuckerrübe widerstandsfähiger gegenüber Herbiziden und Trockenheit.

Quelle: UFA-Revue 04/2026
Die folgenden Produkte sind je nach Unkrautbestand in mehreren Splitts anzuwenden:
Bettix SC - Das Grundherbizid für die Versiegelung
Beetup Duo - Zwei starke Kontaktwirkstoffe
Venzar 500 SC - Stark gegen Ausfallraps
Mazil - Gegen Spätverunkrautung mit Hirse
Cargon S - Der Meldenspezialist
Select - Gegen bereits aufgelaufene Gräser
TopPhos - Ansäuerung der Spritzbrühe und Förderung der Wurzelbildung