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Mizuki®

Kontaktherbizid zur Unkrautbekämpfung in Kartoffeln, zum Abbrennen von Kartoffeln und zur Bekämpfung von Stockausschlägen im Obstbau und im Weinbau

Feldbau

Kartoffeln (Pflanz- und Speisekartoffeln)

Dosierung: 1.0 l/ha als Herbizid gegen einjährige Unkräuter und Ungräser im Vor und Nachauflauf bis maximal 5% der Kartoffeln aufgelaufen sind (Stadium BBCH 00-09). Anwendung im Nachauflauf der Unkräuter. Mizuki kann mit Cargon S, Dancor 70WG und Golaprex Basic gemischt werden.

Kartoffeln (Speise- und Futterkartoffeln)

Dosierung: 2.0 l/ha zur Desikkation. Die Beste Wirkung wird auf vorgängig geschlegelten Beständen erreicht. Bei ungeschlegelten Beständen empfiehlt sich eine Erstbehandlung mit 18 l/ha Siplant gefolgt von 2.0 l/ha Mizuki oder die zweimalige Anwendung der Mischung 1.0 l/ha Mizuki + 18 l/ha Siplant.



Anwendung bei 3.5-5.0 bar in maximal 300 l/ha Wasser. Mischbar mit Fungiziden gegen die Kraut- und Knollenfäule. Maximal 2 Behandlungen pro Saison und Parzelle.

Kartoffeln zur Pflanzgutproduktion

Dosierung: 2.0 l/ha nach dem Schlegeln der Kartoffelstauden zur Desikkation. Die besten Wirkung wird auf eine Reststängellänge von 15 - 20 cm erzielt. Bei Bedarf (stark wüchsige Sorten wie z.B. Erika, Nicola, Markies, Agria, Panda und schwierige Witterungsbedingungen) kann eine zweite Behandlung notwendig werden. Die Folgebehandlung wird nach ca. 5-7 Tagen durchgeführt. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.

Obstbau

Kernobst (Äpfel, Birnen)

Dosierung: 0.5% (1.5.-2.5 l/ha in 300-500 l Waser) zum Abbrennen von Stockausschlägen. Behandung im Stadium BBCH 35-75. Erste Behandlung auf Stockausschläge von maximal 20cm Länge. Anwendung ab dem 3. Standjahr. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr. Behandlungsintervall mindestens 21 Tage. Die getroffenen Stammteile müssen vollständig von der Rinde geschützt sein; es dürfen keine grünen Pflanzenteile getroffen werden - ausser die zu bekämpfenden Stockausschläge; Abdrift vermeiden. Keine Anwendung bei Wind oder bei Temperaturen über 25 °C

Steinobst

Dosierung: 0.5% (1.5.-2.5 l/ha in 300-500 l Waser) zum Abbrennen von Stockausschlägen. Behandung im Stadium BBCH 35-75. Erste Behandlung auf Stockausschläge von maximal 20cm Länge. Anwendung ab dem 3. Standjahr. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr. Behandlungsintervall mindestens 21 Tage. Die getroffenen Stammteile müssen vollständig von der Rinde geschützt sein; es dürfen keine grünen Pflanzenteile getroffen werden - ausser die zu bekämpfenden Stockausschläge; Abdrift vermeiden.

Weinbau

Reben

Dosierung: 0.5% (1.5.-2.5 l/ha in 300-500 l Waser) zum Abbrennen von Stockausschlägen. Behandung im Stadium BBCH 19-75. Erste Behandlung auf Stockausschläge von maximal 20cm Länge. Anwendung ab dem 3. Standjahr. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr. Behandlungsintervall mindestens 21 Tage. Die getroffenen Stammteile müssen vollständig von der Rinde geschützt sein; es dürfen keine grünen Pflanzenteile getroffen werden - ausser die zu bekämpfenden Stockausschläge; Abdrift vermeiden. Keine Anwendung bei Wind oder bei Temperaturen über 25 °C

10,6 g/l Pyraflufen-ethyl
Mizuki ist ein lichtabhängiges Kontakt-Herbizid. Der Wirkstoff Pyraflufen-ethyl hemmt die Enzymaktivität (Protoporphyrinogen Oxidase). Dies führt zur Akkumulation von Porphyrin. Eine übermässige Anreicherung von Porphyrin verursacht irreversible Schäden an Struktur und Funktion der Zellmembranen. Chlorophyll wird abgebaut, und der Absterbeprozess wird durch eine Vergilbung und Verbräunung der Blätter erkennbar. Symptome wie Nekrosen und abgestorbenes Pflanzengewebe werden 2-3 Tage nach der Behandlung sichtbar. Der Wirkstoff Pyraflufen-ethyl benötigt Sonneneinstrahlung für eine gute Wirkung. Die Wirksamkeit wird durch zunehmende Lichtintensität gesteigert. Pyraflufen-ethyl hat keine Bodenwirkung und wird im Boden sehr schnell abgebaut.
Art.-Nr. Packung Einheit Karton Preis/Karton