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Hector® Max

Hector Max ist ein systemisches Nachauflaufherbizid welches hauptsächlich durch die Blätter aufgenommen wird. Hector Max wirkt gegen zweikeimblättrige Unkräuter, Hirsen, Ungräser wie das kriechende Straussgras und aufgelaufene ausdauernde Unkräuter im Mais.

Feldbau

Mais

Dosierung: 400 g/ha Hector Max + 0.5 l/ha Gondor.

Empfehlung: 3.0 l/ha Successor T + 400 g/ha Hector Max + 0.5 l/ha Gondor.

Karstgebiete: 400 g/ha Hector Max + 1.4 l/ha Spectrum + 0.5 l/ha Gondor.

Die Anwendung muss im Stadium 2- bis 6-Blatt des Mais (BBCH 12-16) erfolgen. Die Unkräuter sowie die Ungräser sind im Stadium 2- bis 6-Blatt am sensibelsten. Hirsen können bis zum Beginn der Bestockung, die Quecke muss ab dem 2-Blattstadium bis zu einer Höhe von 20 cm behandelt werden. Um die Bildung von Resistenzen zu vermeiden ist die Anwendung von Hector Max auf eine Behandlung pro Jahr und Parzelle limitiert. Zu Oberflächengewässern ist ein Abstand von mindestens 6 m einzuhalten.

Bei Spätsaaten ab Juni ist die Dosierung um 30% zu reduzieren. Gegebenenfalls Beratung anfordern.

Verträglichkeit von Hector® Max?
Aus langjähriger Erfahrung zeigte sich, dass die meisten Silo- und Körnermaissorten eine sehr gute Verträglichkeit gegenüber Sulfonylharnstoffen zeigen. Diese Verträglichkeit kann jedoch rapide abnehmen, wenn bei ungünstigen Wetterbedingungen behandelt wird. Hector Max sollte bei folgenden Wetterbedingungen nicht angewendet werden: Feuchte und kühle Witterung, Kälte, Frost und frostgeschädigte Saat, langanhaltende Trockenheit, Staunässe, unmittelbar nach einer Regenperiode oder nach einem starken Regen, wenn die Wachsschicht auf den Blättern beschädigt ist, bei Tag-Nacht- Temperaturschwankungen von mehr als 20°C, Temperaturen höher als 25°C, bei kalten Böden, bei Feldern mit Nährstoffmangelsymptomen, Krankheits oder Schädlingsbefall. Kulturen die zur Zucht oder zur Saatgutvermehrung angebaut werden sowie Zuckermais nicht mit Hector Max behandeln. Auf mit Hector Max behandelten Flächen ist es möglich Insektizide auf Pyrethroid-, Neonicotinoid- oder Carbamat-Wirkstoffbasis auszubringen. Maiskulturen welche mit Hector Max behandelt werden dürfen nicht mit Insektiziden welche zu den der Phosphorsäureester gehören behandelt werden.

Die folgenden Maissorten dürfen nicht mit Hector Max behandelt werden: Aabsolut, Accu, Anjou 246, Alibi (=Anjou 230) Bielek, Cladio, EE 3315, Fjord, Goldenso, Goldville, GZ Aldera, Hexxer, Kluni cs, LG32.45, Nathan, Nescio, Prince, Rival, SM 51 135, Tango. Die Liste der mit HECTOR MAX®, PRINCIPAL®, TASK®, TITUS® und HARMONY® kompatiblen Maissorten wird regelmässig aktualisiert und unter. www.agrar.dupont.de publiziert. Die Produkteetikette ist genauestens zu lesen und zu befolgen. Falls genauere Informationen benötigt werden können diese von Mo-Fr 08.00 bis 17.00 unter 062 746 80 00 oder unter www.staehler.ch eingeholt werden.

9,2 % Nicosulfuron
2,3 % Rimsulfuron
55 % Dicamba

Rimsulfuron und Nicosulfuron gehören zur Familie der Sulfonylharnstoffe. Diese hemmen die Acetolaktat-Synthase, ein zur Aminosäuresynthese unabdingbares Enzym. Auf diese Weise wird die Zellteilung und damit das Wachstum der Unkäuter unterbunden.

Rimsulfuron wird hauptsächlich durch die Blätter und teilweise durch die Wurzeln aufgenommen. Rimsulfuron wird rasch in die meristematischen Zonen transportiert und verhindert dort das Wachstum der Unkräuter.

Nicosulfuron wird fast ausschliesslich durch die Blätter aufgenommen und durch Xylem und Phloem in der Pflanze verteilt.

Dicamba gehört zur Wirkstoffgruppe der Benzoesäuren. Dicamba wird hauptsächlich über Blätter und Wurzeln aufgenommen und mit dem Saftstrom in der Pflanze transportiert. Der Wirkstoff greift in mehrere Stoffwechselprozesse der Unkräuter ein. Die Wirkung zeigt sich in einer Wachstumshemmung der Unkräuter, die anschliessend verzwergen und absterben. Typisch für Dicamba ist eine oft langsame Anfangswirkung.

Hector Max bewirkt eine Gelb- und/oder Rotverfärbung der behandelten Unkräuter. Diese Verfärbungen verwandeln sich mit der Zeit in Nekrosen und die Unkräuter sterben mit der Zeit ab. Ab der Behandlung nehmen die Unkräuter keine Nährstoffe mehr auf und die Nährstoffkonkurrenz mit dem Mais wird gestoppt. Hector Max hat eine schwache Residualwirkung im Boden und ein sehr breites Wirksamkeitsspektrum.

 
Art.-Nr. Packung Einheit Karton Preis/Karton
10 02 18 1 kg 277.40 10 x 1 kg 2'760.00