Zurück zur Übersicht

Cercobin®

Cercobin ist ein Fungizid mit dem Wirkstoff Thiophanate-methyl. Cercobin ist systemisch, verteilt sich mit dem Saftstrom in der Pflanze und wirkt vorbeugend und abstoppend gegen viele wichtige Pilzkrankheiten an Kern- und Steinobst, im Weinbau, im Getreidebau und im Gemüsebau.

Gemüsebau

Tomaten
 Dosierung: 0.11% (1.1 l/ha). Nur im Gewächshaus gegen Samtfleckenkrankheit (Cladosporium) der Tomate. Einmalige Behandlung ab Auftreten der ersten Flecken. Wartefrist: 3 Tage.

Getreidebau

Triticale
Dosierung: 1 l/ha einmalig gegen Ährenfusariosen zum Zeitpunkt der Blüte (Stadium BBCH 65).
Weizen
Dosierung: 1 l/ha einmalig gegen Ährenfusariosen zum Zeitpunkt der Blüte (Stadium BBCH 65).

Obstbau

Kernobst (Äpfel, Birnen)

Dosierung: 0.125% (entspricht 2.0 l/ha bei Normalkonzentration und einem Baumvolumen von 10'000 m3/ha und 1600 l Wasser) gegen Kelchfäule (Botrytis), Monilia während der Blüte. Um gleichzeitig den Apfelschorf zu erfassen empfehlen wir die Tankmischung mit 1.6 kg/ha Captan S WG.

Dosierung: 0.125% Cercobin in Tankmischung mit 1.6 kg/ha Captan S WG gegen Schorf und echten Mehltau des Kernobsts.

Dosierung: 0.0875% (1.4 l/ha) gegen Krebs des Kernobstes (Nectria galligena). Behandlung im Herbst nach der Ente zur Zeit des Blattfalls (BBCH 93-99). Behandlung nur mit Sonderbewilligung durch die Kantonale Obstbaufachstelle.

 
Steinobst
Dosierung: 0.125% (entspricht 2.0 l/ha bei Normalkonzentration und einem Baumvolumen von 10'000 m3/ha und 1600 l Wasser) gegen Blüten- und Zweigdürre (Monilia, Blüten- und Zweigdürre) an Steinobst. Maximum zwei Behandlungen mit Cercobin während der Blütezeit. Folgebehandlungen gegen Fruchtmonilia mit 0.1% Amistar. 

Weinbau

Reben
Dosierung: 0.17% (2.0 l/ha) gegen Graufäule (Botrytis). Einmalige Behandlung in die Traubenzone von Blüte bis Beginn Farbumschlag spätestens Mitte August. Keine Behandlung in Tafeltrauben.
500 g/l Thiophanate-methyl

Thiophanate-methyl gehört zu den Benzimidazolen. Thiophanate-methyl wird durch Spross, Blatt und Wurzel der behandelten Pflanze aufgenommen und wird akropetal (nach oben) mit dem Saftstrom in der Pflanze verlagert. Auch eine translaminare Verlagerung des Wirkstoffes findet innerhalb der Pflanze statt. Der Wirkstoff verhindert die Entwicklung des Keimschlauches des Schadpilzes, und zerstört das Mycel des Pilzes, indem die Zellteilung unterbunden wird. Zudem werden die Fruchtkörper des Pilzes geschädigt, und so eine kurative Wirkung erzielt. Sein Wirkungsspektrum umfasst Wurzel- und Sprosskrankheiten.

Art.-Nr. Packung Einheit Karton Preis/Karton
10 01 45 1 l 66.10 12 x 1 l 786.00
10 01 46 5 l 285.50 4 x 5 l 1'140.00